GESCHICHTE


2012

Bereits seit einigen Jahren sind die beiden Söhne, Roman und Urban Müller im Geschäft als Bauführer tätig und werden seit dieser Zeit laufend, als Vorbereitung für eine spätere Firmenübernahme, ausgebildet. Damit kann aus heutiger Sicht davon ausgegangen werden, dass die Übergabe der Firma, in einigen Jahren, an eine jüngere Generation, gesichert ist. Seit 1. Januar 2012 halten die Söhne je 5 % der Marty Korrosionsschutz AG.

2011 - IT Restrukturierung

Ab Sommer beginnen alle Vorbereitungsarbeiten für den Ersatz der gesamten bürotechnischen EDV. Zuerst wird die gesamte Hardware mit eigener Serveranlage, mit hoher Verfügbarkeit und externer Datensicherung installiert. Ab Herbst beginnt die Schulung und Installation der Abacus-ERP-Lösung.

2009 - Umzug/Aufgliederung

Im Januar 2009 beziehen wir unseren Neubau mit Bürogebäude, Lager für Maschinen, Geräte und Baustellenmaterial und kleiner Werkstatt in Jona-Rapperswil. Hier stehen uns nun 2000 m² Lagerplatz in der Halle und rund 1000 m2 im Freien zur Verfügung. Für Personalinfrastruktur (Garderobe, Dusche, WC) und das Kleinmateriallager inkl. Werkstatt stehen rund 220 m² und für das Büro 420 m² im neuen Bürogebäude zur Verfügung.

Nach dem Umzug wird eine Person fest für das Servicecenter/Magazin angestellt, so dass im Normalfall nur noch gewartete Maschinen und Geräte auf die Baustellen ausgeliefert werden.

Mit dem Bezug des neuen Geschäftssitzes wird die Firma Marty Korrosionsschutz AG als Vorbereitung für die Übergabe an die nächste Generation aufgegliedert. Die Immobilien werden von der neu gegründeten Müller Verwaltungs AG betreut, die Baustellenarbeiten werden von der MARTY Korrosionsschutz AG und die Werksarbeiten von der MARTY Werks-Korrosionsschutz AG abgewickelt. Jede Firma ist eine eigene Aktiengesellschaft mit Sitz an der Stampfstrasse in Jona. Sämtliche Aktien aller 3 Firmen befinden sich zu 100 % im Besitz der Familie Müller.

Mit Beginn des Schuljahres wird erstmals ein Lehrling im Kaufmännischen Büro ausgebildet.

2008 - Neubau

Im Februar beginnen die Baumeisterarbeiten am Bürogebäude für den Hauptsitz in Jona. Ebenso wird beschlossen, in der 12 m hohen Lagerhalle einen Zwischenboden einzubauen, so dass dann 2'000 m² gedeckter  Lagerplatz zur Verfügung steht. Ab Juni laufen die Stahlbauarbeiten für die Lagerhalle und im Bürogebäude beginnt der Innenausbau. Im Dezember ist der grösste Teil der Bauarbeiten abgeschlossen und die "Zügelarbeiten" werden geplant. Das gesamte Büro wird zwischen Weihnachten und Neujahr nach Jona gezügelt.

2007 - Neubau

Im November 2007 erfolgt der Spatenstich für den Neubau Jona. Ein neuartiges "Pfählungssystem" verhindert Erschütterungen und Lärmbelastungen für die Nachbargebäude, gleichzeitig können aber 36 der insgesamt 72 Pfähle als Energiepfähle ausgebildet werden.

2006

Die MARTY Korrosionsschutz AG schaltet im Januar ihren neuen Internet Auftritt live.

Im Werk Kriens wird an Stelle des ursprünglichen Tanklagers eine neue Kleinteil-Applikationshalle mit rund 500 m² Grundfläche gebaut. Die gesamte Halle ist nach den neuesten Vorschriften wärmeisoliert. In der Halle wird im Spritzbereich eine grosse Absaugwand mit Ventilationsanlage und integrierter Wärmerückgewinnung, aber auch ein Kleinteile-Spritzplatz mit umfangreichen Hängebahnen und Krananlage installiert.

2005

Abschluss der Planungsarbeiten und einreichen des Baugesuches für den Neubau unseres zukünftigen Hauptsitzes in Jona mit Lagerhalle und Bürogebäude.

2004

Da der Standort des Hauptsitzes Pfäffikon SZ in absehbarer Zeit einer Überbauung weichen muss, sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Liegenschaft in Jona fündig geworden.

2003

Im Herbst 2003 können von der VA-Tech Hydro AG die Korrosionsschutz Gebäulichkeiten inklusive Land (5 700 m²) für das Werk Kriens käuflich übernommen werden.

2001

Auf den 1. Januar wurde von der VA Tech Hydro, (ehemals Sulzer Hydro, VA Tech Escher-Wyss), die gesamte Korrosionsschutzabteilung übernommen. Mit einer grossen Freihand-Druckluftstrahlerei, Ofen für beschleunigte Trocknung, Hängebahn für Kleinteilapplikationen, Waschplatz mit Spaltanlage, stehen Einrichtungen für hochwertigen Korrosionsschutz zur Verfügung.

2000

Im September wurde der Internetauftritt der MARTY Korrosionsschutz AG live geschaltet.
 
In Döttingen konnte durch den erfreulichen Geschäftsgang, die Hallenfläche für die Applikationsarbeiten auf ca. 1500 m² vergrössert werden.
 
Im Herbst erhielten wir das Zertifikat für Laminatbeschichtung auf Betonauffangwannen (Gewässerschutz).

1998

Am 8. Mai wurde die MARTY Korrosionsschutz AG, als erste Firma, die Werks- und Baustellenarbeiten ausführt, nach ISO 9002 zertifiziert.

1997

In Döttingen kann in einem langjährigen Mietvertrag ein Korrosionsschutzwerk übernommen werden. Gesamthaft steht eine Fläche von rund 1000 m² zur Verfügung. Damit sind wir nun in der Lage, jede Art von Werksarbeiten in eigener Regie durchzuführen.
 
Da sich der Personalbestand auf 30 bis 40 Angestellte erhöht hat und damit verbunden auch die Platzverhältnisse für die ganzen Maschinerien langsam prekär wurden, mussten grössere Büros und Lagerräume gesucht werden, der Standort Pfäffikon SZ wollte jedoch beibehalten werden. Im Mai 1997 konnte dann der Umzug von der Hofstrasse an die Unterdorfstrasse 20 vorgenommen werden.

1993

Umsetzung der neuen Vorschriften bei der Entsorgung von schwermetallhaltigem Strahlschutt in Versuchen mit verschiedenen Firmen und begleitet vom BUWAL sowie den kantonalen Umweltschutzämtern. Wir sind damit eine der ersten Firmen, die gesetzeskonform, nach den neuen Vorschriften, entsorgt.

1992

P. Müller übernimmt zusammen mit seiner Frau Theres Müller das komplette Aktienpaket.

Erste grössere Korrosionsschutzsanierungen an den Innenflächen einer Druckleitung in Filisur, ca. 4000 m². Mittlerweile musste der Personalbestand auf 15 bis 20 Angestellte erhöht werden.

1991

Ausführung der ersten grösseren Korrosionsschutzarbeiten im Stahlwasserbau. (Aussenflächen Druckleitung Etzelwerk, NOK Baden, 3950 m²).

1990

Unsere Ausrüstungen wurden laufend den verschärften Umweltschutzbestimmungen angepasst und es mussten verschiedene Geräte erworben werden, wie zum Beispiel der erste Trockenstaubfilter mit einer Leistung von 7000 m³/h.

1988 - Aktiengesellschaft

Umwandlung der Einzelfirma in die MARTY Korrosionsschutz AG, Aktienkapital CHF 100 000, in vollständigem Besitz der Familie Marty.

1972 - Gründung

Gründung der Einzelfirma MARTY Korrosionsschutz durch Josef und Hedy Marty. Mit 2 bis 3, später 3 bis 4 Angestellten, wurden kleinere Korrosionsschutzarbeiten, Beschichtungen in Kläranlagen sowie viele Sandstrahl- und Beschichtungsarbeiten bei der Firma Escher Wyss AG ausgeführt.
 
Nach dem Tod von Josef Marty führte Hedy Marty alleine und später mit einem Geschäftsführer die Firma weiter. Der Personalbestand blieb konstant.